Baden-Wrttemberg verlngert Aktionsplan gegen Queer­feindlichkeit
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Baden-Wrttemberg verlngert Aktionsplan gegen Queer­feindlichkeit

Das aus Grnen und CDU bestehende baden-wrttembergische Kabinett hat in seiner jngsten Sitzung diese Woche einem weiterentwickelten Aktionsplan «Fr Akzeptanz und gleiche Rechte» (PDF) zugestimmt. Der neue Aktionsplan beinhaltet eine Sammlung von 71 Zielen und 126 Manahmen in acht Handlungsfeldern, etwa bei Gesundheit, Arbeitswelten oder dem Gewaltschutz.

«Auch wenn sich in den letzten zehn Jahren viel fr die Gleichstellung von LSBTIQ*-Personen in Baden-Wrttemberg und ganz Deutschland getan hat, mssen wir als Gesellschaft noch mehr erreichen», erklrte Sozialminister Manne Lucha (Grne) am Freitag in Stuttgart.

Der neue Aktionsplan war in einem breiten Beteiligungsprozess von Ministerien, Kommunen und der LSBTIQ-Community erarbeitet worden. Ziel sei gewesen, Diskriminierungen gegenber queeren Menschen abzubauen und eine offene sowie vielfltige Gesellschaft zu frdern. Hier wurde in den vergangenen Jahren durch den Aufbau von Strukturen und dank offensiver Informations- und Sensibilisierungsmanahmen schon viel erreicht. «Darauf wollen wir aufbauen und nehmen neue Ziele und Manahmen in den Blick», so Lucha.

Der Aktionsplan war 2015 von der damaligen grn-roten Koalition eingefhrt worden (queer.de berichtete). Zu diesem Zeitpunkt gab es noch erheblichen Widerstand aus der CDU. Nachdem Grn-Rot ein Jahr spter die Mehrheit verlor, gab es aus den christdemokratischen Reihen Forderungen, den Aktionsplan wieder abzuschaffen (queer.de berichtete). Am Ende setzten sich die Grnen in diesem Punkt durch.

Alle Bundeslnder mit Ausnahme von Bayern versuchen gegenwrtig, Queerfeindlichkeit mit einem Aktionsplan zu bekmpfen. (cw)