Bombe von Online-Date ttete offenbar den «Bomber von Mariupol»
Der russische Luftkriegskommandeur Zaur Gurzijew ist in der Nacht zum Donnerstag in der sdrussischen Stad Stawropol gettet worden, als er offenbar gerade einen Mann zu einem Online-Date treffen wollte. Das berichtet der russische Geheimdienstblog «VchK-OGPU».
Auf X kursierende Videos sollen den Tod des 33-Jhrigen zeigen dabei ist zu sehen, wie ein junger Mann auf einen anderen zugeht, dann kommt es zu einer Explosion, der beiden das Leben kostet. Laut den russischen Behrden soll es sich um einen Terroranschlag handeln, fr den die Ukraine verantwortlich sein knnte. Die Ukraine hat sich zu dem Vorfall bislang nicht geuert.
Laut «VchK-OGPU» soll Gurzijew den anderen Mann ber eine schwule Dating-Plattform kennengelernt haben und sich in der Nhe seines Hauses mit ihm verabredet haben. Der Unbekannte habe dabei den Sprengsatz ohne sein Wissen bei sich getragen. Er soll angeblich angeworben worden sein, um belastendes Material gegen den 33-Jhrigen zu sammeln. Dabei sei ihm eine Kamera berreicht worden, die ohne sein Wissen zu einer Bombe umgebaut worden sei.
Die russische Nachrichtenagentur Tass meldete, dass ein 29-Jhriger als Tatverdchtiger festgenommen worden sei. Gegen ihn werde wegen Terrorverdachts, Mordes und illegalen Waffenbesitzes ermittelt.
Gurzijew lie Krankenhuser und Wohnblcke bombadieren
Gurzijew hatte im Frhjahr 2022 als Major die Luftangriffe auf die belagerte ukrainische Stadt Mariupol geleitet. Dabei wurden auch Krankenhuser, Wohnblcke und das Theater der Stadt bombadiert mehr als 10.000 Menschen verloren ihr Leben. In der Ukraine galt er als Kriegsverbrecher, in Russland dagegen als Held. So wurde er zum Vize-Brgermeister von Stawropol ernannt.
In den letzten Jahren ging Russland zunehmend gegen queere Menschen vor und drngte sie in den Untergrund, insbesondere seit Beginn von Moskaus Offensive in der Ukraine. Im vergangenen Jahr setzte der Kreml etwa die «LGBT-Bewegung» auf eine Liste verbotener extremistischer Gruppen (queer.de berichtete). Zuletzt wurden auch wieder Festnahmen wegen «LGBT-Propaganda» gemeldet (queer.de berichtete). (cw)
