Die neue «Du bist gut!»-Stiftung frdert queere Jugendliche
Die «Du bist gut!»-Stiftung feiert ihre Geburtsstunde. Am Freitag wurde die Stiftung in Kln der ffentlichkeit prsentiert. Ihr Ziel ist es, queere Jugendliche zu untersttzen, in dem sie langfristig sichere Rume und Projekte fr Jugendliche im Coming-out schafft. Sie ist aus dem «anyway» aus Kln hervorgegangen der ltesten und grten queeren Jugendeinrichtung Europas.
«In meiner Jugend wre mir eine Anlaufstelle fr queere Menschen eine groe Hilfe gewesen. Damals fhlte ich mich mutterseelenallein. Aus diesem Grund untersttze ich die Du bist gut!-Stiftung. Gerade in Zeiten, in denen viele das Rad zurckdrehen wollen», sagt Bettina Bttinger. Die lesbische Moderatorin und Journalistin gehrt zu den prominenten Untersttzer*innen der Stiftung und ist damit nicht allein. Auch Moderator Benni Bauerdick, Comedian Simon Stblein, Schauspieler Klaus Nierhoff, Journalistin Donya Farahani, Unternehmer Lars Tnsfeuerborn, Content Creator Maxi Pichlmeier, Queer-Influencer Max Appenroth oder Drag-Artist Bambi Mercury so wie viele weitere Promis gehren zur Stiftungsfamilie. Mit ihrer Reichweite und ihrem Einfluss machen sie sich fr queere Jugendliche stark.
Dass das wichtig ist, betonte auch NRW-Ministerprsident Hendrik Wst (CDU) in seinem Gruwort zur Stiftungspremiere: «Wer queere Menschen bekmpft, der bekmpft uns alle! Die neue Stiftung «Du bist gut!» ist ein starkes und wichtiges Zeichen fr Freiheit und Vielfalt.»
Stiftung will langfristig und nachhaltig Gutes tun
«Unsere Vision ist eine Gesellschaft, in der queere Jugendliche unbeschwert aufwachsen knnen ohne Angst vor Ausgrenzung oder Gewalt», erklrt Jrgen Piger, Vorstand der Stiftung. «Damit dies gelingt, braucht es dauerhafte Strukturen und eine verlssliche Finanzierung.» Das Stiftungskapital bleibt unantastbar. Mit den Ertrgen werden Projekte, Fachkrfte, Notschlafpltze und Rume finanziert auch berregional.
Gerade in Zeiten knapper ffentlicher Kassen und zunehmender politischer Unsicherheiten will die Stiftung so fr Stabilitt sorgen und so queere Jugendarbeit nachhaltig sichern. «Soziale Arbeit darf nicht vom Zufall abhngen. Wir wollen Verbindlichkeit schaffen fr Jugendliche, die uns brauchen», so Piger weiter.
Spenden und Zustiftungen sind ab sofort mglich
Ab sofort knnen Privatpersonen und Unternehmen die Stiftung mit Spenden untersttzen. Mit 500 Euro lsst sich ein Monat offene Jugendarbeit finanzieren, mit 2.500 Euro fnf Empowerment-Workshops, mit 5.000 Euro zwanzig Beratungstermine fr Jugendliche im Coming-out-Prozess.
Auerdem sind bei hheren Summen auch Zustiftungen willkommen. Mit diesen wird das Stiftungsvermgen erhht. Die Ertrge aus Zinsen und Co. flieen dann in die konkrete Arbeit vor Ort. Auf diese Weise sichern viele groe Stiftungen ihr soziales Anliegen ber Generationen hinweg.
Das findet Comedian Simon Stblein auch fr queere Jugendliche wichtig: «Natrlich hat sich die Situation fr queere Jugendliche schon merklich verbessert. Aber es gibt leider jetzt wieder vermehrt Krfte, die diese Entwicklung rckgngig machen mchten. Diesen gilt es entschlossen entgegenzutreten.»
Mehr Informationen zur Stiftung gibt es auf der Stiftungs-Webseite sowie auf Instagram. (cw/pm)
