Die tabuisierte Sexarbeit bekommt ein Gesicht
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Die tabuisierte Sexarbeit bekommt ein Gesicht

Eine neue Ausstellung in Berlin gibt Einblick in den Alltag von Sexarbeiter*innen.

«Sex-Workers Das ganz normale Leben» so heit der starke Bildband (Amazon-Affiliate-Link ), in dem der Fotograf Tim Oehler 30 Sexarbeiter*innen portrtiert. 30 Menschen, die als Escort, als Fetisch-rztin oder Bondage-Meister ttig sind. Eine Auswahl dieser beeindruckenden Fotos und Texte prsentiert seit vergangener Woche das Berliner Mnzenberg Forum.

«Urteile nicht ber ein Leben, dass Du nicht selbst gelebt hast.» Das steht in groen Lettern auf einer der Einleitungsseiten des Bildbands und gibt als Grundmotiv die Richtung vor: Tim Oehler zeigt die auch queeren Protagonist*innen in ehrlichen, niemals voyeuristischen Aufnahmen. Die tabuisierte Sexarbeit bekommt ein Gesicht. Respektvoll und offen.

Jede*r Akteur*in wird im typischen Arbeitsumfeld gezeigt, aber auch Einblicke in das Privatleben sind zu sehen. Da wird gekocht und eingekauft, ein Kinderfahrrad repariert oder mit dem Hund spaziert. Das ganz normale Leben eben.

In sehr persnlichen Texten schildern die Teilnehmer*innen ihre Sicht auf die Sexarbeit und ihr jeweiliges Selbstverstndnis in dieser diversen Branche. Sie wnschen sich, dass ihre Perspektive dazu beitrgt, den stigmatisierenden Umgang mit der Sexarbeit zu berwinden. Miteinander reden, nicht bereinander. Das ist der Weg zu mehr Wertschtzung.

Die Ausstellung ist noch bis zum 21. September 2025 im Mnzenberg Forum (Franz-Mehring-Platz 1, Berlin-Friedrichshain, Mo-So 10-19 Uhr) zu sehen. Der Eintritt ist frei. (cw/pm)

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