Erstes ESC-Halbfinale: Red Sebastian berraschend ausgeschieden
2 mins read

Erstes ESC-Halbfinale: Red Sebastian berraschend ausgeschieden

Aus 15 mach 10: Beim ersten Halbfinale des Eurovision Song Contest am Dienstagabend in Basel mussten einige Acts erfahren, dass sie in der groen Abschlussshow am Samstag nicht dabei sind. Dabei traf es auch die schwulen Snger Red Sebastian aus Belgien und Marko Bonjak aus Kroatien. Besonders fr Sebastian drfte die Enttuschung gro sein, galt er doch bei den Wettbros vor dem Wettbewerb noch als Top-Five-Anwrter im Finale wohlgemerkt (queer.de berichtete). Zudem feierte er just am Tag dieser Show seinen 26. Geburtstag.

In einer ersten Stellungnahme zeigte sich Red Sebastian gefasst ber sein frhes Aus: «Ich bin wirklich stolz auf mich und meine Performance, das ist genau das, was ich der ganzen Welt zeigen wollte. Manchmal kann man eben nicht erklren, warum Dinge nicht so ablaufen, wie wir uns das vorstellen.»

Red Sebastian released a statement after not qualifying to the Grand final. pic.twitter.com/BnMiLIkFrK

Vor allem Schwedens Sauna-Hymne «Bara bada bastu» von KAJ zhlte zu den favorisierten Acts und schaffte es auch in die nchste Runde. Zu den Finalist*innen zhlt auch ein hyperaktives Boyband-Duo aus Island, eine Xena-Fantasie aus Polen und eine Art «SchlandoSchland»-Song fr Italiener*innen aus San Marino.

Das sind die Finalist*innen im berblick:

Norwegen: Kyle Alessandro mit «Lighter»
Albanien: Shkodra Elektronike mit «Zjerm»
Schweden: KAJ mit «Bara bada bastu»
Island: VB mit «Ra»
Niederlande: Claude mit «C’est La Vie»
Polen : Justyna Steczkowska mit «Gaja»
San Marino: Gabry Ponte mit «Tutta l’Italia»
Estland: Tommy Cash mit «Espresso Macchiato»
Portugal: NAPA mit «Deslocado»
Ukraine: Ziferblat mit «Bird Of Pray»

Nicht gereicht hat es fr folgende Acts:

Slowenien: Klemen mit «How Much Time Do We Have Left»
Zypern: Theo Evan mit «Shh»
Kroatien: Marko Bonjak mit «Poison Cake»
Aserbaidschan: Mamagama mit «Run With U»
Belgien: Red Sebastian mit «Strobe Lights»

Cline Dions Nachricht

Was brigens im ersten Halbfinale beinahe die Show stahl: Eine voraufgezeichnete Videobotschaft von Cline Dion. Bei der Generalprobe zur Show hatte diese im Vorfeld bereits fr Verwirrung gesorgt. In der Live-Show am Dienstagabend wurde diese nun tatschlich ausgestrahlt und befeuert damit die Befrchtung, dass Dion am Samstag nicht vor Ort sein wird. Eine eindeutige Absage blieb aber noch immer aus. Zuvor hatte ESC-Mediensprecher Adrian Erni betont, man sei «weiterhin mit ihr in engem Austausch» (queer.de berichtete).

Das zweite Halbfinale findet am 15. Mai statt und luft wieder bei One. Dann sind auch Zuschauer*innen aus Deutschland abstimmungsberechtigt. Weitere zwei Tage spter steigt dann das Finale, das live im Ersten bertragen wird. (spot/cw)