Familienministerin: SBGG enthlt «Schwchen»
Der Fall von Neonazi Sven alias Marla-Svenja Liebich macht fr Bundesfamilienministerin Karin Prien deutlich, «dass das Selbstbestimmungsgesetz in seiner jetzigen Ausgestaltung Schwchen enthlt, die gezielten Missbrauch begnstigen knnen». Das sagte die CDU-Politikerin der «Bild»-Zeitung.
Die Ministerin betonte allerdings auch: «Es ist richtig und wichtig, dass geschlechtliche Selbstbestimmung niedrigschwellig mglich ist.» Zugleich msse man «genau beobachten, wie sich das Gesetz in der Praxis bewhrt».
Prien verwies auf die Vereinbarung von Union und SPD, das Selbstbestimmungsgesetz «bis sptestens 31. Juli 2026» zu berprfen. Die im Koalitionsvertrag festgeschriebene Evaluation sei «ein zentraler Baustein, um erkannte Schwachstellen zu korrigieren und bestehende Sicherheitsbedenken sorgfltig zu prfen», so die Familienministerin.
Als Reaktion auf den Fall Liebich kam es bereits zu verstrkten Forderungen in der Union, die Selbstbestimmung fr trans, inter und nichtbinre Menschen wieder abzuschaffen (queer.de berichtete). (cw)
