FC St. Pauli erhlt weltweit erste Regenbogen-Solaranlage
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FC St. Pauli erhlt weltweit erste Regenbogen-Solaranlage

Zum Deutschen Diversity-Tag am heutigen Dienstag wollen der Fuballverein FC St. Pauli und der kostromanbieter LichtBlick ein weithin sichtbares Zeichen fr Vielfalt setzen: Die beiden Unternehmen gaben deshalb bekannt, dass auf dem Dach der Nordtribne des Millerntor-Stadions in der Sommerpause die nach eigenen Angaben weltweit erste Solaranlage in Regenbogenfarben entsteht. In diesem Stadion trgt die Mnnermannschaft des der Fuball-Erstligisten ihre Spiele aus.

Mit dem Projekt wollen der Verein und die Stromfirma zeigen, «wie neue Energietechnologien durch kreative Anstze mehr Sichtbarkeit und gesellschaftliche Akzeptanz gewinnen knnen». Fr die tglich Tausenden Besucher*innen des benachbarten Bunker-Dachgartens werde die Installation zu einem weithin sichtbaren Symbol, das fr eine offene Gesellschaft und fr erneuerbare Energien wirbt.

Zur neuen Saison soll die Anlage bereits betriebsbereit sein. Insgesamt sollen 1.080 Solarmodule in den Farben des Regenbogens verbaut werden, was durch farbige Laminierung mglich wird. Die Anlage misst 1.800 Quadratmeter und wird jhrlich etwa 285.000 Kilowattstunden Strom erzeugen. Das entspricht dem Stromverbrauch von 80 Mehrfamilienhaushalten pro Jahr und spart rund 135 Tonnen Kohlendioxid ein.

«Innovation nicht nur eine Frage von Effizienz»

«Vielfalt, Klimaschutz und gesellschaftliche Verantwortung gehren fr uns untrennbar zusammen», erklrte Lichtblick-Chef Marc Wallraff. «Gemeinsam mit dem FC St. Pauli machen wir das am Millerntor sichtbar. Derartige Projekte zeigten, «dass Innovation nicht nur eine Frage von Effizienz ist, sondern auch ein Weg, um Menschen zu erreichen und fr nachhaltige Lsungen zu begeistern».

Der 1910 gegrndete FC St. Pauli gehrt zu den alternativsten Vereinen im Profifuball und setzt sich seit Jahren gegen Queerfeindlichkeit ein. Zwischen 2003 und 2010 war der offen schwule Theatermacher und LGBTI-Aktivist Corny Littmann Prsident des Vereins (queer.de berichtete). (cw)