Homophober «Duck Dynasty»-Star Phil Robertson ist tot
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Homophober «Duck Dynasty»-Star Phil Robertson ist tot

Der wegen seiner Homosexuellenfeindlichkeit berchtigte «Duck Dynasty»- Star Phil Robertson ist im Alter von 79 Jahren gestorben. Erst im Dezember war seine Alzheimer-Erkrankung bekannt geworden. Die Familie des Reality-Stars teilte die Nachricht am Sonntag in verschiedenen Social-Media-Postings mit. Sein Sohn Jase posteteauf X (frher Twitter) einen Nachruf: «Mein Vater ist heute zum Herrn gegangen! Wir werden ihn vermissen, aber wir wissen, dass er in guten Hnden ist und unserer Familie geht es gut, denn Gott ist sehr gut! Wir werden ihn wiedersehen!»

My dad has gone to be with the Lord today! He will be missed but we know he is in good hands, and our family is good because God is very good! We will see him again! #PhilRobertson #Jesus

Phil Robertsons Alzheimer-Diagnose wurde erstmals am 6. Dezember in einer Folgedes Podcasts «Unashamed with the Robertson Family»verffentlicht. Damals erklrte Jase, dass sich die Alzheimer-Krankheit seines Vaters «beschleunigt hat und Probleme mit seinem gesamten Krper verursacht». Er fgte hinzu: «Ihm geht es einfach nicht gut. Er hat wirklich zu kmpfen.»

Die Reality-Serie «Duck Dynasty» begleitete Mitglieder der Familie Robertson darunter Phil und seine Frau Kay Robertson, drei ihrer Shne Jase, Willie und Jep sowie mehrere Enkel bei ihrer gemeinsamen Arbeit im Familienunternehmen Duck Commander. Phil Robertson hatte die Firma zu einem inzwischen patentierten Entenlocker 1972 gegrndet. Die Serie, die auf dem amerikanischen Privatsender A&E ausgestrahlt wurde, endete 2017 nach elf Staffeln.

Robertson machte sich mit queerfeindlichen und rassistischen uerungen einen Namen

Wegen der erzkonservativen Ansichten, die der Familienclan verbreitete, war die Serie insbesondere unter Republikaner*innen beliebt. Zu den Fans gehrten unter anderem die frhere Vizeprsidentschaftskandidatin Sarah Palin. Immer wieder wurden uerungen des Familien-Patriarchen als menschenverachtend kritisiert, dieser wurde deshalb 2013 auch kurzzeitig vom Sender suspendiert. Er erklrte etwa, dass Homosexualitt eine Vorstufe zu Tier-Sex sei oder dass muslimische oder chinesische Personen vom Teufel kontrolliert werden wrden.

Robertson war auch ein langjhriger Anhnger von Donald Trump. Wie viele seine Familienabgehrigen trat auch er wiederholt bei Trump-Wahlkampfveranstaltungen auf.

Phil Robertson has gone to be with the Lord at 79.

Heres his 7 second Trump Tally speech.

Legends never die pic.twitter.com/Fz4CQVSQdp

Viele Trump-Konservative zeigten sich ber den Tod Robertsons schockiert und wrdigten ihn als «gottesfrchtigen Patrioten» und «groartigen Amerikaner». Sarah Huckabee Sanders, die queerfeindliche Gouverneurin von Arkansas, erklrte etwa: «Phil Robertson war ein lebendes Beispiel dafr, was Gott un unserem Leben tun kann, wenn wir Ihm folgen.»

Phil Robertson was a living example of what God can do in all of our lives if we follow Him. He was a bright light for the world to see. Bryan and I are praying for the whole Robertson crew tonight. https://t.co/HGlRGYOKDT

Es gab von Robertsons Show verschiedene Spin-offs und damit ist es auch heute noch nicht vorbei: Im Sommer soll «Duck Dynasty: The Revival» Premiere feiern. (spot/cw)