In Beziehungsfragen: Sarah Connor hrt schwulen Freunden zu
In Sachen Liebe und Partnerschaft schaut Popsngerin Sarah Connor (44, «Wilde Nchte») gern mal ber den Tellerrand hinaus. «Ich finde, dass die queere Szene der hetero-monogamen Welt meilenweit voraus ist, was Gelassenheit und offenes Denken in Beziehungen angeht», sagte Connor der Deutschen Presse-Agentur. «Ich hre meinen schwulen Freunden aufmerksam zu, wenn sie ber ihre Vorstellungen von Beziehungen erzhlen.»
Die Musikerin ist seit 15 Jahren mit ihrem heutigen Manager Florian Fischer (50) zusammen, die beiden haben zwei gemeinsame Kinder. Auf ihrem neuen Album «Freigeistin» (Amazon-Affiliate-Link ) stellt Connor Traditionen und lang gelernte Konzepte infrage. In «Schlechte Idee» singt sie etwa ber offene Beziehungen und Polyamorie.
«Mein Eindruck ist: Wenn man in eine Ehe eintritt, spricht man sich all diese Dinge ab. Man verspricht sich, dass man sich nie wieder zu jemand anderem hingezogen fhlt. Das ist doch absurd. Wir sind Menschen, wir gehen in Resonanz miteinander», sagte Connor der dpa. Ihr Wunsch sei es, mit ihrem Partner einen Raum zu schaffen, «in dem wir uns beide sicher fhlen und uns wirklich alles sagen knnen, ohne Angst zu haben, dafr verlassen, verletzt oder abgelehnt zu werden», so die Sngerin weiter. «Fr mich ist das das Rezept fr eine lange erfllte Beziehung, naja und guter Sex natrlich!»
Im Gute-Laune-Song «My French Girlfriend» und dem uerst emotionalen «Die Fremde» deutet Sarah Connor auch Beziehungen zu Frauen an. Doch hier hlt sie es, wie so oft: Genau erklren wolle sie ihre Texte nicht. «Ich habe immer schon Songs geschrieben, die auch nicht autobiografisch sind und trotzdem intensiv.» (cw/dpa)
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