Kevin Spacey bleibt stur: Keine Vershnung mit Hollywood-Kolleg*innen
Zwei Mal vor Gericht von Vorwrfen sexuellen Fehlverhaltens gegenber Mnnern freigesprochen, strebt der einstige Hollywoodstar Kevin Spacey (65) ein Comeback an. Whrend eines ffentlichen Auftritts bei einem Serien-Festival in Italien sagte der zweifache Oscarpreistrgerlaut des US-Magazins «Deadline», er sei «hellauf begeistert darber, wieder richtig zur Arbeit zurckzukehren». Mit den Kolleg*innen, die ihn in der Zeit seiner juristischen Probleme fr schuldig gehalten htten, wolle er allerdings nicht wieder kollaborieren.
«Ich bin voller Dankbarkeit fr die Menschen in meiner Branche, die mir beigestanden haben, die bereit waren, den Ausgang des Gerichtsverfahrens abzuwarten, bevor sie entschieden, wie sie ber mich denken», sagte Spacey in dem Podiumsgesprch, bei dem Fragen von anwesenden Journalist*innen nicht erlaubt waren. Diesen Menschen wrde er als Folge nun vertrauen.
Weiter erklrte der kontroverse Star: «Diejenigen, die vorschnell geurteilt und mich fr schuldig befunden und entsprechend behandelt haben, haben meine Vergebung, aber ich wnsche mir nicht, mit ihnen zusammenzuarbeiten.»
Rckkehr vor die Kamera in kleineren Produktionen
Namen nannte Spacey in diesem Zusammenhang nicht. Vor rund einem Jahr sprangen dem Star einige seiner Kolleg*innen zur Seite, brachten ffentlich ihre Untersttzung zum Ausdruck. «Kevin ist ein guter Mensch und ein Mann mit Charakter. Er ist sensibel, wortgewandt und urteilt nicht, mit einem groartigen Sinn fr Humor. Auerdem ist er einer unserer besten Knstler auf der Bhne und vor der Kamera. Unsere Branche braucht ihn und ich vermisse ihn sehr», sagte etwa Action-Raubein Liam Neeson (73)gegenber «The Telegraph» (queer.de berichtete). Auch Sharon Stone untersttzte Spacey.
Tatschlich war Spacey in den vergangenen Jahren nicht in hochkartigen Produktionen zu sehen. Er spielte etwa eine Nebenrolle in Franco Neros 2021 erschienenem Detektivfilm «L’uomo che disegn Dio», sprach in «Control» ein selbstfahrendes Auto ein oder verkrperte in «The Contract» den Teufel. Seine neueren Arbeiten «The Awakening» und «1780» sind gegenwrtig noch nicht verffentlicht. (spot/cw)
