Medien zwischen Macht und Ohnmacht
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Medien zwischen Macht und Ohnmacht

Die Situation von Journalist*innen und den Medien, fr die sie arbeiten, wirkt widersprchlicher denn je. Gerade in Zeiten von Fake News, gezielten Verkrzungen populistischer Narrative und dem Erstarken von Verschwrungsmythen wird die Bedeutung journalistischer Arbeit fr eine «redaktionelle Gesellschaft» (Bernhard Prksen) besonders deutlich. Dazu gehren fundierte Recherche, neutrale Information, unparteiische Vermittlung, sachliche Analyse, die professionelle Prfung und Bewertung von Quellen, die klare Trennung von Nachricht und Meinung sowie aufklrende und kontrollierende Funktionen. Diese Prinzipien prgen das berufliche Selbstverstndnis vieler Medienschaffender.

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Medien lassen niemanden kalt

Gleichzeitig sehen zahlreiche Kommunikations- und Medienwissenschaftler*­innen den Journalismus in einer tiefgreifenden Krise einer, die nicht nur redaktionelle Strukturen, sondern auch die Journalist*­innen selbst auf einer sehr persnlichen Ebene betrifft.

Medien lassen niemanden kalt. Viele regen sich auf, dass mal wieder Falsches in der Zeitung steht. Andere halten Journalisten fr viel zu mchtig. Und mancher philosophiert polemikgewandt, Massenmedien wrden die Demokratie schdigen, whrend anderswo «Lgenpresse» skandiert wird.

«Medien zwischen Macht und Ohnmacht» von Prof. Dr. Rainer Nbel, Prof. Dr. Daniel Rlle und Nadia Zaboura verbindet Medienpraxis, -analyse und -kritik mit Aspekten von Medienbildung, Transparenz, Reflexion und Einblicken in journalistische Arbeit. Inhaltlich wie sprachlich spiegelt der Text zentrale Aufgaben des Journalismus: fundierte Information, anregende und perspektivenreiche Meinungsbildung sowie eine Form von Unterhaltung, die Ansprche an Tiefe und Relevanz stellt. Da journalistische Arbeit und ihre Rezeption Themen sind, die die gesamte Gesellschaft betreffen insbesondere in einer digitalen ffentlichkeit, in der potenziell alle zu Kommunikator*­innen werden -, richtet sich das Buch bewusst an ein breites Publikum. (dd/pm)

Wir verlosen fnf Bcher

Fr die Leser*innen von queer.de hat der Hirzel Verlag freundlicherweise fnf Bcher «Medien zwischen Macht und Ohnmacht» zur Verfgung gestellt.

Du willst ein Buch gewinnen? Dann flle bis Mittwoch, den 30. Juli 2025, 8 Uhr (Einsendeschluss) das unten verlinkte Gewinnspielformular aus. Teilnahmeberechtigt sind nur Personen ber 16 Jahre. Die Preise werden nicht in bar ausgezahlt. Die Gewinner*innen werden schriftlich benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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