Neonazis stren CSD in Suhl
Rechtsextreme haben versucht, den ersten Christopher Street Day (CSD) in Suhl zu stren. Einzelne kleinere Gruppierungen htten den Kontakt zu der Demo mit 350 Menschen am Samstag gesucht und «provokante Pbeleien» begonnen, teilte die Polizei mit. Das sei unterbunden worden.
Eine Person habe den sogenannten Hitlergru gezeigt. Sie wurde wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen angezeigt.
Zum ersten Mal in der Region Flagge gezeigt
«Der erste CSD in Suhl ist ein historisches Ereignis zum ersten Mal zeigen wir in unserer Region gemeinsam sichtbar Flagge fr Vielfalt, Menschenrechte und eine Gesellschaft, in der sich alle trauen, ihr wahres Selbst zu leben», hie es im Aufruf zum Pridemarsch. Die Demonstration begann am Suhler Bahnhof, fhrte durch die Innenstadt und endete auf dem Suhler Marktplatz, auf dem eine Abschlusskundgebung durchgefhrt wurde. «Die gesamte Veranstaltung verlief friedlich, strungsfrei sowie kooperativ», lobte die Polizei.
Auch in vielen anderen Stdten versuchten Rechtsextreme in diesem Jahr, CSD-Demonstrationen zu stren. Erst am vergangenen Wochenende skandierten etwa 350 Neonazis beim CSD Magdeburg Stze wie «Wir kriegen euch alle» (queer.de berichtete). Queerfeindliche Mobilisierungen gegen Pride-Demonstrationen haben sich 2025 laut einer Studie des Autor*innenkollektivs Feministische Intervention zum «vermutlich wichtigsten Knotenpunkt des extrem rechten Kulturkampfes» entwickelt (queer.de berichtete). (cw/dpa)
