Partei zu homophob: AfD-Schriftfhrer tritt aus
1 min read

Partei zu homophob: AfD-Schriftfhrer tritt aus

Nach einem Streit um LGBTI-Rechte hat der Schriftfhrer des AfD-Kreisverbands Miesbach, Gabriel Sack, Ende November sein Amt niedergelegt und ist aus der Partei ausgetreten. Der 31-Jhrige war erst vor 20 Monaten AfD-Mitglied geworden.

«Ich habe festgestellt, dass vieles stimmt, was Verfassungsschutz und Politikwissenschaftler ber die AfD sagen», erklrte Sack in einem am Freitag verffentlichten Interview mit der Mnchner Tageszeitung «Merkur». «Dabei ist nicht das Programm das Problem, sondern dass ein groer Teil der Mitglieder Rechtsextremismus und Homophobie, Antisemitismus und Auslnderfeindlichkeit duldet.»

Auslser fr seinen Schritt sei ein queer­feindlicher Instagram-Post der niederschsischen AfD-Landtagsabgeordneten Vanessa Behrendt gewesen. Sack habe im Namen des Kreisverbands Miesbach dagegen Stellung bezogen, sei jedoch vom Vorstand zurckgepfiffen und gemaregelt worden.

«Ich htte nicht gedacht, dass der rechte Flgel um den Thringer Landesvorsitzenden Bjrn Hcke so einflussreich ist», erklrte Gabriel Sack in dem Interview. «Gegen den Flgel darf man nichts sagen. Der Flgel beherrscht den Groteil der Partei. Und wer gegen ihn redet, wird schnell attackiert.» Nach seinem AfD-Austritt habe er nun einen Mitgliedsantrag bei der CSU ausgefllt. (mize)