Prozess um Trans-Gerchte ber Brigitte Macron: Zwei Frauen freigesprochen
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Prozess um Trans-Gerchte ber Brigitte Macron: Zwei Frauen freigesprochen

Im Prozess um falsche Tatsachenuerungen ber die franzsische Prsidentengattin Brigitte Macron hat ein Berufungsgericht die beiden angeklagten Frauen freigesprochen. Die beiden Franzsinnen hatten auf Youtube das Gercht verbreitet, Macron sei als Mann auf die Welt gekommen. Das Gericht verkndete am Donnerstag das Urteil, ohne eine Begrndung fr den Freispruch abzugeben.

«Mit diesem Urteil sind wir natrlich nicht einverstanden», sagte der Anwalt Jean Ennochi, der die Prsidentengattin vertritt. Er werde mit seiner Mandantin besprechen, was nun zu tun sei.

In der ersten Instanz waren die beiden Frauen im letzten September der Verleumdung schuldig gesprochen worden (queer.de berichtete). Das Gericht hatte sie zu einer Geldstrafe auf Bewhrung in Hhe von 500 Euro und zur Zahlung von Schadenersatz in Hhe von 8.000 Euro an Brigitte Macron verurteilt. Ihrem Bruder Jean-Michel Trogneux sollten sie 5.000 Euro Schadenersatz zahlen.

Mehrstndiges «Staatslgen»-Video verffentlicht

Die beiden Frauen hatten in einem 2021 verffentlichten mehrstndigen Video auf Youtube die Lge verbreitet, Jean-Michel Trogneux habe sich einer Geschlechtsanpassung unterzogen und sich Brigitte genannt. Sie erklrten, dass sie eine «Staatslge» aufdecken wollten.

Die Falschinformation war seit 2017 immer wieder in Onlinediensten verbreitet worden, insbesondere vor Wahlterminen. Sie wurde in erster Linie von regierungsfeindlichen Kreisen geteilt. Die Prsidentengattin hatte im Januar 2022 deswegen Klage eingereicht. Ihre drei Kinder und ihr Bruder schlossen sich der Klage an.

hnliche Behauptungen waren auch ber die ehemalige First Lady der USA, Michelle Obama, und die neuseelndische Regierungschefin Jacinda Ardern verbreitet worden. ber den franzsischen Prsidenten Emmanuel Macron war mehrfach das Gercht verbreitet worden, er sei schwul. Macron hatte darber gesprochen, dass ihm diese Gerchte zu schaffen machten (queer.de berichtete). «Das Schlimmste ist, dass die Menschen es am Ende glauben, und einen damit verrgern, bis in das Privatleben hinein», sagte er.

Im Oktober steht ein weiteres Verfahren gegen vier Mnner an, die ebenfalls im Verdacht stehen, Falschinformationen ber Brigitte Macron verbreitet zu haben. (cw/afp)