Queere Gedenkveranstaltung in Rostock gestrt
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Queere Gedenkveranstaltung in Rostock gestrt

In Rostock wurde am Freitag eine Veranstaltung zum Gedenken an die queeren Opfer des Naziregimes gestrt. An der Versammlung im Rahmen des CSD, die um 15 Uhr am Mahnmal im Rostocker Rosengarten stattfand, nahmen nach Angaben der Polizei zehn Personen teil. Zwei alkoholisierte Personen nahmen dies zum Anlass, die Veranstaltung durch Zwischenrufe zu stren.

«Es fielen Bemerkungen, welche bedrohenden und beleidigenden Charakter hatten», heit es im Polizeibericht vom Freitagabend. Einsatzkrfte stellten die Personalien der beiden Tatverdchtigen (62 Jahre, mnnlich und 34 Jahre, weiblich) fest und erteilten beiden einen Platzverweis. Es wurde Strafanzeige wegen Bedrohung und Beleidigung gegen die bereits polizeibekannten Strenden erstattet. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Zum diesjhrigen Christopher Street Day in Rostock werden am Samstag tausende Menschen erwartet. Start ist um 11.30 Uhr auf dem Neuen Markt in der Innenstadt. Dort wollen auch Rostocks Oberbrgermeisterin Eva-Maria Krger (Linke) und Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali Radovan (SPD) sprechen. Die Veranstalter*­innen meldeten 5.000 Teilnehmer*­innen an. (cw/dpa)