Riccardo Simonetti: «Es ist meine Pflicht, meine Haare so zu tragen»
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Riccardo Simonetti: «Es ist meine Pflicht, meine Haare so zu tragen»

«Meine Haare gehren einfach zu mir», betont Riccardo Simonetti (32). Fr den queeren Entertainer sind sie mehr als nur ein Styling sie sind Ausdruck seiner Persnlichkeit. «Es ist meine Pflicht, meine Haare so zu tragen. Das bin ich der Menschheit schuldig», lacht er am Rande eines Events von Krastase in Mnchen, bei dem er anlsslich seiner neuen Podcast-Serie «Pillow Talks» als Co-Host auftrat.

Simonetti ist seit rund einem Jahr Markenbotschafter der Haarpflegemarke und spricht im Interview ber seine Styling-Routine, seinen extravaganten Modestil und seinen bevorstehenden ersten Hochzeitstag.

Ihre langen Haare sind lngst zu Ihrem Markenzeichen geworden. Wie pflegen Sie Ihre Mhne?

Ich bin ein Fan davon, die Haare professionell zu stylen und dann den Rest der Woche mit Trockenshampoo aufrechtzuerhalten.

Welche Haar-Routine ist Ihnen heilig gibt’s ein Ritual, das niemals ausgelassen wird?

Ich habe so viel Produkte in meinen Haaren, wenn ich vor der Kamera stehe das muss alles ausgebrstet werden, bevor ich ins Bett gehe. Das ist mir fast noch wichtiger als das Abschminken.

Haben Sie schon mal daran gedacht, sich von Ihrer langen Mhne zu trennen?

Meine Haare gehren einfach zu mir. Klar denke ich manchmal: «Wie schn wre das, nicht jedes Mal zwei Stunden in der Maske zu brauchen.» Aber dann sehe ich das Ergebnis und denke mir, es ist meine Pflicht, meine Haare so zu tragen. Das bin ich der Menschheit schuldig. (lacht)

Und wie wre es mit einer neuen Farbe, zum Beispiel Pink oder Grn wie Bill Kaulitz?

Dafr gibt es ja zum Glck Percken. Und es macht Mega-Spa, damit zu experimentieren. Am Ende liebe ich es, mich in alles verwandeln zu knnen, deshalb wrde ich sie nie bunt frben, einfach weil mich das dann limitieren wrde.

Ihr Look lebt nicht nur von der Frisur, sondern auch von Ihrem ganz eigenen Modestil: Gab es Menschen oder Stilikonen, die Sie auf diesem Weg besonders geprgt oder ermutigt haben?

Ich liebe Menschen, die ihr eigenes Ding machen deshalb waren Lady Gaga und Elton John immer ganz vorne mit dabei. Als Haar-Vorbilder wrde ich Lindsay Lohan und Lana Del Rey nennen, aber auch 80er-Rockstars wie Axl Rose und Kurt Cobain.

Welchen prominenten Mann bewundern Sie aktuell besonders fr seinen Style?

Colman Domingo hat einen Kleiderschrank, in dem ich zu gerne mal stbern wrde!

Apropos Stil: Wie sehr beziehen Sie Ihren Ehemann in Ihre Styling-Fragen ein?

Mein Mann hat einen ganz eigenen Geschmack und sein Input ist mir extrem wichtig. Wir besprechen alles miteinander und haben zum Beispiel auch unsere Hochzeitsoutfits gemeinsam geplant.

Was schtzt er besonders an Ihrem Stil und gibt’s vielleicht auch etwas, das er gar nicht mag?

Mein Mann ist aus New York und hat dort unter anderem Kunst studiert. Der ist so einiges gewohnt, und ich glaube, er mag es, dass ich meinen eigenen Geschmack habe und Dinge so trage, wie ich sie schn finde. Das findet er dann auch schn. Dabei geht’s gar nicht so um den fertigen Look, sondern eher darum, sich zu freuen, dass ich etwas trage, das mir ein gutes Gefhl gibt.

Und umgekehrt: Was gefllt Ihnen mode- oder stylingtechnisch besonders an ihm?

Er sieht manchmal ein bisschen aus wie Tom Selleck in «Magnum», und da das mein erster Crush war, habe ich einfach einen Doppelgnger von ihm geheiratet.

In wenigen Wochen feiern Sie Ihren ersten Hochzeitstag. Was planen Sie fr diesen besonderen Tag?

Ich wrde gerne an den Ort gehen, an dem wir uns das Jawort gegeben haben und den Tag noch einmal Revue passieren lassen. Am liebsten wrde ich dabei auch etwas Weies tragen oder am besten gleich noch einmal heiraten. (lacht)