«The Last of Us»: Das bedeutet das Cliffhanger-Finale fr Staffel drei
3 mins read

«The Last of Us»: Das bedeutet das Cliffhanger-Finale fr Staffel drei

Schon ist sie vorbei, die zweite Staffel der uerst queeren Endzeit-Serie «The Last of Us». Ein Grund fr die Kurzweiligkeit: Mit sieben Episoden fiel sie um zwei Episoden krzer als Season eins der Videospieladaption aus. Wer sich angesichts des massiven Cliffhangers des Finales, das hierzulande am Montag seine Premiere feierte, die Frage nach der Handlung von Staffel drei stellt anbei gibt es die Antwort. Bis auf die grob zu erwartende Erzhlstruktur der neuen Episoden bleibt dieser Artikel spoilerfrei. Wer das Finale von Staffel zwei hingegen noch nicht gesehen hat, sollte das zunchst unbedingt nachholen.

In Folge sieben von Staffel zwei mssen beide Fronten um Ellie (Bella Ramsey, 21) und Abby (Kaitlyn Dever, 28) dramatische Verluste hinnehmen. Zuerst sorgen maximal unglckliche Umstnde dafr, dass Ellie zwei von Abbys Freund*innen erschiet darunter die hochschwangere Mel (Ariela Barer, 26). Im direkten Gegenzug kommt Ellies Freund Jesse (Young Mazino, 33) durch einen fatalen Schuss ums Leben, als Abby deren Versteck ausfindig macht. Danach richtet Abby ihre Waffe auf Ellie und drckt ab dann wird der Bildschirm schwarz.

Doch Moment, die letzte Szene ist das noch nicht. Stattdessen sehen wir Abby, die an einem sonnigen Tag aus dem Schlaf erwacht. Als ihr Blick im Anschluss ber die imposante Basis der Washington Liberation Front (WLF) schweift, folgt die Einblendung «Seattle, Tag eins». Damit ist klar: Die Handlung ist zurck an den Punkt der Geschichte gesprungen, an dem Ellies Rachefeldzug zu Beginn der Staffel gestartet war.

Was bedeutet das fr Staffel drei?

In welchem Mae die Serie sich an die Videospielvorlage halten wird, wissen aktuell nur die Macher*innen selbst. Mit wenigen kreativen Ausnahmen blieb «The Last of Us» seinem Ursprungsmaterial aber stets sehr treu. Daher ist davon auszugehen, dass sich weite Teile, womglich sogar die gesamte dritte Staffel, einzig und allein um Abby drehen werden.

Zuschauer*innen, die sich gerade vom Staffel-zwei-Finale berfordert fhlen, mssen sich nicht grmen. Denn das ist durchaus so gewollt. Viele Aspekte, darunter die beilufig thematisierten Kriegsplne von Jeffrey Wrights (59) Figur Isaac Dixon, werden erst im Nachhinein erklrt. Dann nmlich, wenn wir die bisherige Geschichte von Staffel zwei aus der Perspektive von Abby gesehen haben. Und genau das wird aller Voraussicht nach in Staffel drei geschehen.

Was dieser erzhlerische Kunstgriff bewirken soll: Als Mrderin von Ellies Ziehvater Joel (Pedro Pascal, 50) wurde Abby zunchst als absolutes Feindbild etabliert. Wie in der Videospielvorlage zuvor wird durch den Perspektivwechsel wohl auch in der Serie die Grundsatzfrage gestellt: Wer sind nun eigentlich «die Guten» und wer sind «die Bsen»? Erschienen diese Fronten aus einseitig erzhlter Sicht noch glasklar, verschwimmen sie schnell, je mehr man von den Schicksalen der Gegenseite erfhrt.

Wann geht es weiter?

Bis die Fragen zur genauen Handlung von Staffel drei endgltig geklrt sind, wird noch einige Zeit ins Land ziehen. Zum Vergleich: Staffel eins war im Januar 2023 erschienen, Staffel zwei lie sich bis April 2025 Zeit. Bleibt man sich hier treu, so wird mit Staffel drei frhstens Mitte 2027 zu rechnen sein.

«I let you live and you wasted it.» Abby and Ellie come face-to-face in the #TheLastOfUs show vs video game. #rottentomatoes #tv #tvshow #tvtok #tlou #tlou2 #thelastofus2 #elliewilliams #abby #kaitlyndever #bellaramsey #comparison

Im Gegensatz zu Staffel drei ist eine vierte Season noch nicht offiziell besttigt. Die Serienschpfer Craig Mazin (54) und Neil Druckmann (46)erklrten jedoch schon frh, dass sie wohl noch eine weitere bentigen werden, um die Geschichte des Videospiels adquat nacherzhlen zu knnen. (spot/cw)