Trauer um «Marienhof»-Star Giovanni Arvaneh
Der deutsche Schauspielstar Giovanni Arvaneh (1964-2025) ist tot. Er verstarb am 14. Mai im Alter von 61 Jahren an den Folgen seiner langjhrigen Krebserkrankung. Das wurde in einem Beitrag auf seinem Instagram-Account bekanntgegeben. Zu einem Schwarz-Wei-Foto des Schauspielers heit es dort: «Er schenkte Liebe wie andere Applaus mit offenen Armen, aus vollem Herzen.»
Arvaneh spielte von 1994 bis 2010 mit Unterbrechungen die Rolle des Slo zgentrk in der ARD-Serie «Marienhof», die von 1992 bis 2011 ausgestrahlt wurde. 2003 sorgte er dort fr den ersten schwulen Kuss zwischen zwei trkischen Mnnern im deutschen TV (queer.de berichtete). Der in Mnchen geborene Schauspieler bernahm auch Rollen in Serien wie «Unser Charly», «SOKO 5113» oder «St. Angela». Im Februar 2021 outete er sich ffentlich als schwul im Rahmen der Initiative #ActOut.
Krebserkrankung vor zwei Jahren ffentlich gemacht
Im Sommer 2023 machte Arvaneh seine Krebserkrankung ffentlich. Vergangenen April meldete er sich noch mit einem Instagram-Beitrag bei seinen Fans: «Ich habe so schne Nachrichten zum Geburtstag zu Ostern bekommen und ich wrde so gerne darauf antworten. Leider fehlt mir oft oder meist die Konzentrationskraft. Aber all die vielen schnen Worte sind tief in meinem Herzen angekommen.» Dazu setzte er unter anderem das Hashtag «loslassen».
«Marienhof»-Kollegin verabschiedet sich
Seine «Marienhof»-Kollegin Nicole Belstler-Boettcher (62), sie verkrperte Sandra Behrens, wrdigt den Schauspieler in einem Kommentar unter dem Instagram-Post zu seinem Tod. «Mein lieber Giovanni, als heute Morgen von Carsten die Nachricht kam, war ich hin- und hergerissen Erleichterung, dass du endlich die Schmerzen hinter dir hast, die dir in der letzten Zeit kaum noch Luft zum Atmen gegeben haben und trotz derer du immer noch versucht hast, Menschen Gutes zu geben», schreibt sie. Arvaneh habe seinen Frieden gemacht und «du warst bereit zu gehen, wolltest gehen. Die letzte Zeit war nur noch Schmerz und Carsten hat alles getan, um ihn zu lindern fr dich und jetzt die Gewissheit, dass die Menschheit nun um so einen unfassbar besonderen Menschen rmer ist.»
Weiter beschreibt sie ihren Kollegen mit den Worten: «Du hast uns allen so viel gegeben, so viel hinterlassen. Ich kenne niemand, der so viel an sich gearbeitet hat, wie du, der so ein groes Herz hatte und immer helfen wollte. Das letzte Jahr war so unfassbar. […] Du hinterlsst eine unfassbar groe Lcke, lieber Giovanni, die da oben knnen sich freuen. Ich hab dich lieb.» (cw/spot)
